Immer dann, wenn verschiedene Arbeitssysteme am Wertschöpfungsprozeß mitwirken, müssen
für diese innerbetriebliche Standorte bestimmt werden. Das Ergebnis
diesbezüglicher Festlegungen bezeichnet man als Layout.
Layoutplanungsprobleme im Produktionsbereich können auf unterschiedlichen Aggregationsebenen entstehen.
Auf der höchsten Ebene müssen die Standorte der
Werke auf einem größeren Werkgelände festgelegt werden. da folgende Bild zeigt, wie auf
einem größeren Werkgelände mehrere Fabriken plaziert wurden:
Eine Ebene tiefer sind die günstigsten innerbetrieblichen Standorte für Produktionssegmente
festzulegen. Hier geht es um die Frage der räumlichen Anordnung der
arbeitsteiligen Produktionssegmente innerhalb einer Produktionsstätte. Betrachtet man die interne
Struktur der einzelnen Produktionssegmente genauer, dann findet
man auch hier Layoutplanungsprobleme.
Literatur
| Günther, H.-O. und H. Tempelmeier (2009). Produktion und Logistik (8. Aufl.). Berlin: Springer. |
| Wäscher, G. (1985). Ökonomische Grundlagen der innerbetrieblichen Standortplanung. WiSt Wirtschaftswissenchaftliches Studium 14, 237244. |
| Wäscher, G. (1993). Logistikorientiertes Layout von Fertigungssystemen. In: P. Milling und G. Zäpfel (Hrsg.), Betriebswirtschaftliche Grundlagen moderner Produktionsstrukturen. Herne: Neue Wirtschafts-Briefe. S. 77104 |